Weiss-rot-weiss ist schwieriger als gelb

Die Farben der Wanderwege: Gemäss einer aktuellen Umfrage der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu kennt nur die Hälfte der Schweizer Wanderinnen und Wanderer den Unterschied zwischen weiss-rot-weissen und gelben Wanderwegweisern. Und Sie? Lesen Sie weiter!

Um Unfälle zu verhindern, hat die Kampagne «Bergwandern – aber sicher» der Schweizer Wanderwege, bfu und Seilbahnen Schweiz auch im dritten Jahr eine klare Botschaft: Wer den Bergwander-Check PEAK berücksichtigt, wandert sicher und genussvoll.
Wie die aktuelle bfu-Bevölkerungsbefragung zeigt, weiss nur die Hälfte der wandernden Schweizer Bevölkerung, was es mit den unterschiedlichen Wanderweg-Markierungen auf sich hat. Wissen Sie es? Sie weisen auf die Wegkategorie eines Wanderweges hin und geben Aufschluss über dessen Schwierigkeit: die weiss-rot-weiss markierten Bergwanderwege sind anspruchsvoller als die gelb markierten Wanderwege. Sie verlaufen häufig in steilem Gelände, sind teilweise exponiert und erfordern Trittsicherheit.

Unterwegs die Zeit nicht vergessen

Wer eine Bergwanderung sorgfältig vorbereitet, weiss, was sie oder ihn unterwegs erwarten könnte und kann unterwegs entsprechend reagieren. Laut Umfrage behalten die meisten Bergwandernden die Wetterentwicklung im Auge. Viele vergessen jedoch, ihre Zeitplanung regelmässig zu kontrollieren. Ungemütliche Folge davon: die letzte Bergbahn ist schon abgefahren und die müden Beine müssen noch einen ungeplanten Abstieg im anspruchsvollen Gelände absolvieren.

 

Mit dem PEAK-Check sicher unterwegs

Einmal stolpern und es ist passiert. Der falsche Schuh, mangelnde Vorbereitung, Überschätzung bei der Routenwahl, Hetzerei wegen eines aufziehenden Gewitters: all dies kann einen Wanderunfall verursachen. Jedes Jahr verunglücken rund 40 Personen tödlich, die meisten bei einem Sturz im steilen Gelände. Der Bergwander-Check PEAK empfiehlt Bergwandernden, ihre Route sorgfältig zu planen und dabei Anforderungen, Zeitbedarf sowie Ausweichmöglichkeiten zu berücksichtigen. Wichtig ist zudem eine realistische Einschätzung der eigenen Trittsicherheit und Kondition – sowie jene der Mitwandernden. PEAK steht für Planung, Einschätzung, Ausrüstung und Kontrolle.Der PEAK-Check ist die zentrale Botschaft der dreijährigen Kampagne «Bergwandern – aber sicher». Die Kampagnen-Website unterstützt Wandernde beim Planen zu Hause, während die PEAK-Broschüren und Plakate bei Seilbahnstationen im Bergwandergebiet und in Tourismusbüros informieren. Hier lesen Sie nächste Woche, was Kaspar und Lisa, die den Bergwander-Check PEAK noch nicht kannten, auf der Bergwanderung passierte?
Weitere Informationen zur Kampagne und zum Bergwander-Check PEAK:

 

 

www.sicher-bergwandern.ch
www.wandern.ch/de/wandern/unterwegs/bergwander-check-peak